Projektinhalt

Gemeindeverwaltungen leiden schon heute an Fachkräftemangel. Das Image der verstaubten Verwaltung kontrastiert stark mit den heutigen und künftigen Anforderungen an eine attraktive Arbeitsstelle. Gleichzeitig hat die Digitalisierung in der Corona-Krise einen weiteren Schub erhalten. «Hybrides Arbeiten» wird zum Schlagwort der Stunde, eine vollständige Rückkehr an den Arbeitsplatz ist für viele nicht mehr vorstellbar. Im Spannungsfeld zwischen Datenschutz, den technischen Möglichkeiten, den Ansprüchen der Mitarbeitenden, den Bedürfnissen der Einwohnerinnen und Einwohner und den etablierten Arbeitskulturen aus einer gefühlt weit zurück liegenden Zeit, müssen die Gemeinden das «neue Normal» finden.  

Wo stehen die Gemeinden heute punkto Arbeitskultur? Wie stellen sich Schlüsselpersonen aus Politik und Verwaltung die Verwaltungsarbeit der Zukunft vor? Was sind die Bedürfnisse und Ansprüche? 

Ziel dieses von der schweizerischen Agentur für Innovationsförderung Innosuisse geförderten, interdisziplinäre Vorprojekts, ist es, mittels einer Befragung und zwei Workshops (analog/digital) die Perspektive der Gemeinden einzufangen, um auf dieser Basis bedarfsgerechte Services für kommunale Verwaltungen zu entwickeln. Zudem soll ein Netzwerk von Gemeinden geschaffen werden, die sich proaktiv mit der Verwaltungsarbeit von morgen beschäftigen.